Planet Sports

Über Planet Sports

Planet Sports steht seit 1993 für Boardsports, Streetwear und die Kultur dahinter. Das Unternehmen aus München bringt bekannte Marken wie Burton, Vans und Carhartt mit jungen Labels zusammen – online und in eigenen Stores.

Beim umfangreichen Relaunch des Onlineshops auf Basis von Magento Enterprise habe ich als Teil des Inhouse-Teams das neue Design im Frontend umgesetzt. So wurden aus den Entwürfen funktionierende Shopoberflächen, die den Look von Planet Sports ins Digitale bringen.

Die Herausforderung bei Planet Sports

2013 wurde der Onlineshop von Planet Sports auf Basis von Magento Enterprise neu aufgebaut. Ein großes, laufend wechselndes Sortiment, internationale Märkte und zahlreiche Schnittstellen machten den Relaunch zu einem umfangreichen Projekt.

Der Shop musste auch dann zuverlässig funktionieren, wenn TV-Spots und Onlinekampagnen die Besucherzahlen nach oben trieben. Gleichzeitig brauchten die einzelnen Märkte passende Sprachversionen, Produktbeschreibungen sowie eigene Zahlungs- und Versandoptionen.

Die Umsetzung

Mein Part: das Design ins Frontend bringen

Als Frontend-Entwickler im Inhouse-Team habe ich das neue Design im Frontend umgesetzt. Dabei galt es, den Look von Planet Sports mit den Anforderungen eines großen, international ausgerichteten Shops zusammenzubringen.

Zum Projekt gehörte außerdem eine speziell für mobile Geräte optimierte Shopversion, damit Kundinnen und Kunden auch unterwegs bequem durch das Sortiment stöbern und bestellen konnten.

Die Systeme miteinander verbinden

Eine eigens entwickelte Middleware auf Basis von RabbitMQ verband Magento mit dem neuen ERP-System Microsoft AX. Darüber liefen der Austausch von Produkt- und Kundendaten, die Übertragung von Newsletter-Anmeldungen an Optivo und die Erstellung von Feeds für Produktsuchmaschinen.

So entstand die Verbindung zwischen dem Shop und den Systemen im Hintergrund.

Vorbereitet auf hohe Besucherzahlen

Für die erwarteten Zugriffsspitzen setzte das Projektteam auf Varnish und Redis als Caching-Lösungen. Mehrere NGINX-Webserver und eine verteilte MariaDB-Datenbankarchitektur ergänzten die Infrastruktur.

Über einen Cloud-Stack ließen sich zusätzliche Serverinstanzen automatisiert bereitstellen. Damit konnte die technische Kapazität an steigende Anforderungen angepasst werden.

Produkte finden und passend präsentieren

Apache Solr übernahm die Produktsuche und Kategoriefilterung. Für die Verwaltung und Auslieferung der Produktbilder wurde das bereits vorhandene Adobe Scene7 an Magento angebunden.

Google Analytics und Econda lieferten die Grundlage, um Marketingmaßnahmen und die Nutzung des Shops auszuwerten. Semantischer Quelltext und Rich Snippets unterstützten außerdem die Darstellung der Inhalte in Suchmaschinen.

Gemeinsam entwickeln und früh testen

Das Projekt wurde mit Scrum in kurzen Entwicklungsschritten umgesetzt. Jira, Confluence und Crucible unterstützten die Abstimmung, Dokumentation und Code-Reviews zwischen den beteiligten Teams.

Regelmäßige Tests auf unterschiedlichen Plattformen halfen dabei, Fehler früh zu erkennen und zu beheben – sowohl in einzelnen Funktionen als auch im Zusammenspiel des gesamten Shops.

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